Ein Projekt von

Naturerlebnisorte in der Metropole Ruhr

Ort

Baerler Busch

Duisburg

Der Baerler Busch ist zusammen mit der Halde Rheinpreußen und dem Lohheider See sowie dem Reitwegesee ein über sechshundert Hektar großes Naherholungsgebiet im Duisburger Norden. Der Regionalverband Ruhr hat den Baerler Busch im Januar 2006 erworben, er ist etwa 320 Hektar groß.

Bild: Baerler Busch, Waldgebiet Duisburg. Foto: RVR Ruhr Grün
Foto: RVR Ruhr Grün

Typisch sind eher sandige Böden und bodensaure Eichenwaldgesellschaften. Daneben kommen auch Buchen und Kiefern mit nennenswerten Anteilen vor. Am südlichen Rand des Waldgebiets liegt der landschaftlich reizvolle Waldsee, der durch Kies- und Sandabbau entstanden ist. Der Baerler Busch ist durchzogen mit einem umfangreichen Netz von Rad- und Wanderwegen, er ist dadurch gut geeignet zum Spazierengehen, Joggen und Radfahren. Daneben gibt es ein umfangreiches Reitwegesystem. 

Seen durch Kies- und Sandabbau

Im Norden des Baerler Buschs schließt sich der Lohheider See und angrenzend auf dem Gebiet der Gemeinde Rheinberg der Reitwegesee an. Auch diese Seen sind künstlich durch den Kies- und Sandabbau am Niederrhein entstanden und haben sich zu attraktiven Landschaften entwickelt. Im Südwesten des Baerler Buschs liegt auf dem Gebiet der Stadt Moers die Halde Rheinpreußen, die die ganze Region überragt und einen Ausblick in die umgebende Landschaft erlaubt. Eine besondere Attraktion stellt das von dem bekannten Künstler Otto Piene gestaltete Geleucht da. Die etwa dreißig Meter hohe und begehbare Grubenlampe strahlt bei Dunkelheit weit hinaus und erinnert an die Geschichte des Bergbaus am Niederrhein.

Bild: Grubenlampe, Halde Rheinpreussen, Baerler Busch. Foto: RVR Ruhr Grün

Lage in der
Metropole Ruhr

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