Ein Projekt von

Naturerlebnisorte in der Metropole Ruhr

Ort

Eilper Berg

Hagen

RVR Ruhr Grün bewirtschaftet auf dem Gebiet der Stadt Hagen 450 Hektar Wald. Die größte zusammenhängende Waldfläche ist der Eilper Berg im Hagener Süden.

Bild: Blick vom Eilper Berg in Hagen. Foto: RVR Ruhr Grün
Foto: RVR Ruhr Grün

Die Fläche am Eilper Berg hat der RVR von einer Erbengemeinschaft erworben, die in Eilpe auf dem Gelände des heutigen Einkaufzentrums bis 1979 eine Gießerei betrieb. 

Der Eilper Berg ist eine genutze Waldfläche mit Geschichte

Viele der älteren Laubholzbestände zeigen, dass die Waldflächen schon sehr lange von Menschen genutzt werden. Der Wald diente im Mittelalter vorwiegend zur Energiegewinnung, entweder zur Lieferung von Brennholz oder zur Herstellung von Holzkohle. So findet man an vielen Stellen noch kreisrunde Plätze, wo früher ein Kohlenmeiler stand. Eine dieser Meilerstellen ist zum Beispiel am Eilper Hangstieg zu finden. Am Eilper Berg wurden im 19. Jahrhundert viele Flächen mit Fichte aufgeforstet, da das Saatgut leicht zu gewinnen war. 

Mehrstämmige Bäume durch Stockausschlag

Die Umtriebszeiten, also der Zeitraum zwischen Bestandsbegründung und Holzernte, waren früher wesentlich kürzer als heute. Alle zwanzig bis vierzig Jahre hat man die Bäume gefällt und das Holz genutzt. Die Flächen blieben anschließend häufig sich selbst überlassen und aus den Wurzelstöcken bildeten sich neue Triebe. Es entstanden in der Regel mehrstämmige Bäume mit schlechtem Wuchsverhalten. Einen solchen Buchenbestand gibt es beispielsweise nahe der Kuppe des Eilper Berges am alten Kuhfelder Weg.

Bild: Bäume, Eilper Berg, Hagen. Foto: RVR Ruhr Grün

Lage in der
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