Ein Projekt von

Naturerlebnisorte in der Metropole Ruhr

Ort

Forststützpunkt Emscherbruch

Gelsenkirchen

Der Emscherbruch auf Gel­sen­kir­che­ner Stadt­ge­biet war mit 135 Hekt­ar eine der ers­ten grö­ße­ren Wald­flä­chen, die der RVR 1968 er­wor­ben hat.

Bild: Emscherbruch, Wald, Foto: RVR Ruhr Grün
Foto: RVR Ruhr Grün

Er wird im Westen und Norden durch die Münsterstraße, im Süden durch die Emscher und im Osten durch den Holzbach und die Zentraldeponie eingegrenzt. Der Emscherbruch wurde mit insgesamt 258 Hektar von der Deutschen Erdöl AG gekauft, darin enthalten sind auch die Flächen der Zentraldeponie. Vor der Zentraldeponie stand hier die Zeche Graf Bismarck. 

Vorwiegend Laubwald auf Gleyböden und Auelehm

Die heutigen Waldflächen bestehen zu 97 Prozent aus Laubholz und zu drei Prozent aus Nadelholz. Der Name Emscherbruch erinnert daran, dass dieses Waldgebiet bis zur Eindeichung der Emscher zu deren Überschwemmungsbereich gehörte. Als Folge davon gibt es hier überwiegend grundwassernahe Gleyböden und Auelehme. 

Bewirtschaftung mit standortgerechten Laubholzarten

Die vorherrschenden Baumarten sind Roteiche, Birke, Stieleiche, Pappel und Roterle. Die älteste Baumart ist die Stieleiche mit rund 120 Jahren. Die älteren Bestände weisen aufgrund früher starker Immissionen schlechte Wuchs- und Holzqualitäten auf. Die Bewirtschaftung der Waldbestände erfolgt naturnah. Die Pappelbestände und die schlechtwüchsigen Birken- und Roteichenbestände werden in den nächsten zehn Jahren mit den standortgerechten Laubholzarten Esche, Hainbuche, Roterle, Vogelkirsche und Rotbuche umgebaut.  

Ökologisch wertvolle Bergsenkungsgewässer

Der Emscherbruch ist mit einem zehn Kilometer langen Wander- und Radwegenetz gut erschlossen. Im Emscherbruch befinden sich 26 Hektar Acker- und Grünlandflächen. Diese bilden mit den angrenzenden Waldflächen ökologisch wertvolle Lebensräume für die Insekten- und Vogelwelt.

In den letzten zehn Jahren haben sich Bergsenkungsgewässer im Umfang von etwa 0,7 Hektar gebildet, die aus ökologischer Sicht von hoher Bedeutung sind. Ohne menschliches Zutun haben sich attraktive Lebensräume für Insekten, Amphibien und Wasservögel entwickelt. Von den teilweise direkt angrenzenden Wanderwegen können diese Bereiche gut eingesehen und beobachtet werden.

ÖPNV
Von Wanne-Eickel Hbf oder Herten Mitte mit Bus SB27 bis "Tennisplatz",
von Gelsenkirchen Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit Straßenbahn 301bis "Erle Forsthaus", dann mit Bus 397 bis "Wiedehopfstr."

Bild: Blässhühner im Emscherbruch. Foto: RVR Ruhr Grün

Lage in der
Metropole Ruhr

Kontakt & Info

Holzbachstraße 2
45892 Gelsenkirchen
+49 (0) 20 9 / 36 19 94 3

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Die Route Industriekultur ist ein Rundkurs durch die Metropole Ruhr und führt zu den Zeugen der industriegeschichtlichen Vergangenheit der Region. Träger der Route ist der Regionalverband Ruhr. ...mehr

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